Freitag, 23. September 2022

Mare nostrum - das Mittelmeer - östlicher Teil

Die Bezeichnung mare nostrum für das Mittelmeer ist wieder aktuell geworden. Es ist der Name, den die alten Römer „ihrem“ Meer gaben. Sie waren keine ausgesprochene Seefahrernation, obwohl sie natürlich, wie es sich für eine Supermacht gehörte, die Küstenbereiche und Inseln mit ihren beiden Haupt-Kriegsflotten kontrollierten.

Sonntag, 4. September 2022

Thetis, die Meernymphe

Die Meernymphen der Antike kann man sich nicht als Nixen mit Fischschwanz vorstellen. Sie sahen aus wie schöne junge Frauen, hielten sich aber vorzugsweise im Wasser auf. Es waren Göttinnen niederen Ranges. Sie brachten den Menschen normalerweise kein Verderben, sondern als gute Naturgeister beschützten sie sie. Nach der Vorstellung der Antike lebten die Meernymphen in Höhlen am Meergrund. Sie standen den Seeleuten bei und treiben auch manchmal gutmütige Späte mit ihnen. Wenn sie sich fortbewegten, ritten sie auf Delfinen oder Hippokampen. Letztere waren in der Mythologie See-Pferde, deren vordere Hälfte das Aussehen eines Pferdes hatte, aber der hintere Leib war der eines Fisches. Manchmal waren sie auch geflügelt. Es leuchtet ein, dass Meergötter keinen Fischschwanz benötigten, wenn sie über derartige Reit-Tiere verfügten.

Samstag, 23. Juli 2022

Athene, die gerüstete Göttin

Artemis war eine Göttin mit vielfältigen Fähigkeiten und Einsatzgebieten. Beeindruckend finde ich, dass die Jagd und ihr Können als Bogenschützin, besondere Stärken von ihr, eigentlich Männerdomänen waren. Man muss wissen, dass im alten Griechenland die Frauen kein öffentliches Leben führten. Ihr Wirkungskreis blieb auf das Zuhause und die Familie beschränkt. Für mich weisen Göttinnen mit männlichen Stärken auf ein früheres Matriarchat hin. Und eine Göttin übertraf Artemis sogar noch: Athene. Sie ist meine Lieblingsgöttin. Ich verbinde sie immer mit der Figur der Dame im Schachspiel, und diese kommt ihren Fähigkeiten und Kompetenzen ziemlich nahe.

Freitag, 1. Juli 2022

Artemis, die keusche Waldgöttin

Artemis (röm. Diana) ist vor allem als Göttin der Jagd und des Waldes bekannt. Sie war aber auch die Göttin der Geburt und des Mondes, weshalb sie oft mit Eileithyia und Selene gleichgesetzt wurde. Außerdem beschützte sie Frauen und Kinder und misstraute den Männern. Sie legte Wert auf ihre Jungfräulichkeit und erwartete dies auch von ihren Anhängerinnen.

Samstag, 18. Juni 2022

Apollon: Lichtbringer, Künstler, Heiler und Rächer

Apollon (röm. Apollo) war schon immer mein Lieblingsgott. Er zählt ebenso wie seine Zwillingsschwester Artemis zu den zwölf olympischen Göttern. Apollon war der schönste Gott, und so zeigen ihn viele Bildnisse, die überliefert sind, anmutig, mit langen Locken und manchmal einem Haarknoten.

Freitag, 10. Juni 2022

Hephaistos, der Verstoßene

Hephaistos, nicht zu verwechseln mit Hephaistion, dem Geliebten Alexander des Großen, war der Gott des Feuers und der Schmiede. Er lebte in seinen Werkstätten unter den Vulkanen der Insel Limnos. Die Römer meinten, dass ihr Gott Vulcanus, der dem Hephaistos entsprach, seine Werkstatt unter dem Ätna hatte.

Samstag, 28. Mai 2022

Hera, die Gattin des Zeus

Hera war eine Schwester des Zeus, Tochter der Titanen Kronos und Rhea. Sie soll auf der Insel Samos unter einem Lygosbaum geboren worden sein. Einmal im Jahr vollzogen Zeus und sie die „heilige“ Ehe unter diesem Baum. Danach badete Hera im Fluss Imbrasos und erlangte dadurch ihre Jungfräulichkeit zurück. Dort befand sich auch das Heiligtum zu Ehren der Göttin.